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Dreieinigkeit

Epoche: 
Lieder eines strengen Winters

Fand ich ein Bild aus Silber, das mochte ich so sehr,
ich muβt es immer sehen, ich wollte immer mehr.
Da drückte ich es glühend in ein zerschmilzend Glück:
Es blieb als ewiges Siegel ein treues Bild zurück.
Und zwischen Silber und Siegel stets Bilder neu entstehn:
Wie herrlich! Ach, das Schöne kann nie genug geschehn!

20. Februar 1963