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Die Krönung Mariä

Epoche: 
Und wieder Schule

O schreite durch das Tor,
leg in meine Hände die deinen, die reinen,
und neig zu mir dein Ohr!
Der König sehnt sich nach deiner Schönheit,
der König sehnt sich nach deiner Schönheit,
und die ganze Welt bewundert deinen Glanz,
der als ein Spiegel strahlt von jenem Licht,
das mit im Herzen quillt
und aus dem Grabe ging hervor.
O schreite durch das Tor,
fürchte an der Schwelle zum Garten kein Warten,
geöffnet ist das Tor,
o steig zu mir empor!

Nun schaue meinen Thron:
Über allen Stufen von Golde, du Holde,
erstrahlt er als dein Lohn.
Die ganze Welt leg ich dir zu Füβen,
die ganze Welt leg ich dir zu Füβen,
ja, an meiner Seite darfst du lächelnd sitzen,
und wenn du in Demut zitterst,
reich ich dir mein Zepter hin
und eine Krone für dein Haupt.
O Himmelskönigin,
schau, die Menschenkinder, die meinen, die deinen,
sie treten vor dich hin,
Maria Königin.

Auf dem Weg von Niederlahnstein nach Horchheim, Pfingstsonntag 1959